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Willkommen beim Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) in Heidelberg, einem von 84 Instituten und Forschungseinrichtungen der  Max-Planck-Gesellschaft. Das MPIK betreibt experimentelle und theoretische Grundlagenforschung auf den Gebieten der Astroteilchenphysik (Synergien von Teilchenphysik und Astrophysik) und der Quantendynamik (Vielteilchendynamik von Atomen und Molekülen).

  

Aktuell


Blasen im Pulsarwind schlagen Funken


Für die seit ihrer Entdeckung vor einigen Jahren rätselhaften Ausbrüche hochenergetischer Gammastrahlen aus dem Krebsnebel haben Physiker des Heidelberger MPI für Kernphysik eine neue theoretische Erklärung geliefert. Eine plötzliche Verringerung des Teilchenstroms, der den Pulsarwind des Nebels speist, sorgt für eine induktive Beschleunigung weniger Teilchen, die aber umso höhere Energien aufnehmen. Treffen diese auf die äußeren Bereiche des Nebels, so erzeugen sie die beobachtete kurzzeitige Intensivierung des Gammalichts.  [Physical Review Letters, 21.11.2017]

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Zwei verdächtigte Sterne unschuldig an mysteriösem Antiteilchen-Überschuss


Mit dem HAWC-Observatorium in Mexiko gelang einem internationalen Wissenschaftlerteam der erste Weitwinkelblick im extrem energiereichen Licht auf die Umgebung von zwei schnell rotierenden Sternen, sogenannten Pulsaren. Demnach können diese beiden trotz ihrer in kosmischen Maßstäben geringen Entfernung wohl nicht für den mysteriösen Überschuss an Antiteilchen verantwortlich sein, der im Erdorbit beobachtet wird. (Science, 17.11.2017)

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Bilder aus der Forschung am MPIK


  • Künstlerische Darstellung der Reaktion von protoniertem Wasser mit Elektronen im CSR
  • Kupferstreifen verteilen die Kälte zu den Experimentiervakuumkammern des CSR
  • Die Masse eines in einem Atom gebundenen Elektrons wird von QED-Beiträgen zunehmender Ordnung, die als Präzisions-Wägestücke dienen, aufgewogen
  • Elektroden einer Penningfalle
  • Eine Flüssigstickstoff-gekühlte GaAs-Photokathode zur Erzeugung von kalten Elektronenstrahlen
  • Das Entstehen einer spektralen Absorptionslinie (Fano-Profil)
  • „Chirped mirror“ Anordnung für ultrakurze Laserpulse
  • Kristall aus lasergekühlten Ionen in einer kryogenen Paulfalle
  • Ein Reaktionsmikroskop
  • Wellenfunktion für zwei Elektronen in doppelt angeregtem Helium
  • Prinzip der Erzeugung eines Röntgen-Frequenzkamms mithilfe eines laserkontrollierten Gases
  • Schematische Darstellung von Wechselwirkungen in extrem starken Laserpulsen: Paarerzeugung und spinabhängige Bewegung
  • Illustration der Laserkontrolle in Atomen und Kernen
  • Mithilfe einer laserinduzierten graduellen Aufspaltung kann das gesamte Frequenzspektrum eines breitbandigen Pulses in einem resonanten Medium gespeichert werden
  • Tunnelionisation eines hochgeladenen Ions bei relativistischen Laserintensitäten
  • Kameras für CTA: CHEC für kleine Teleskope vor FlashCam für mittelgroße Teleskope
  • Das komplette H.E.S.S.-Teleskopsystem mit den vier 12-m-Teleskopen und dem 28-m-Teleskop H.E.S.S. II
  • Bild eines Teilchenschauers, simultan beobachtet von allen fünf H.E.S.S.-Teleskopen
  • Eine Proton-Blei-Kollision, beobachtet mit dem LHCb-Detektor
  • Berechnungen des turbulenten Magnetfeldes im Vorfeld einer Schockwelle
  • Einbau der Acrylbehälter in den Double-Chooz-Detektor
  • Konstruktionszeichnung des Nucifer-Detektors
  • Elementarteilchen des Standardmodells und ihre hypothetischen supersymmetrischen und Seesaw-Partner
  • Die GERDA-Detektorstrings mit Nylon-Abschirmung und Lichtleiter
  • Das obere Photomultiplier-Array für das XENON1T-Experiment zur Suche nach Dunkler Materie
  • Annihilationsspuren von Antiprotonen in einem Emulsionsdetektor
  • Vergoldeter Spiegel für ein Detektormodul im mittleren Infrarot an der Cryogenic Trap for Fast ion beams (CTF).
  • Illustration der Rotationssymmetrie des Oktaeders, die benutzt wird um Modelle für Fermionmischung zu generieren
Max-Planck-Gesellschaft

21.11.17

Blasen im Pulsarwind schlagen Funken

Neuer Mechanismus für flackerndes Gammalicht aus dem...


16.11.17

Zwei verdächtigte Sterne unschuldig an mysteriösem Antiteilchen-Überschuss

Mit dem HAWC-Observatorium in Mexiko gelang einem...


19.10.17

Materie-Antimaterie-Rätsel bleibt ungelöst

Noch immer zeigt sich kein Unterschied zwischen Protonen...


16.10.17

Beginn der Multi-Messenger-Astrophysik

Am 17. August 2017 haben die Gravitationswellen-Detektoren...