Zum Inhalt springen

Molekulare Astrophysik

Die Forschung der Gruppe konzentriert sich auf die Chemie des interstellaren Raums. Die extremen Bedingungen des Weltalls - mit niedrigen Temperaturen zwischen 10-100K, gepaart mit sehr geringen Teilchendichten – sind auf den ersten Blick unverträglich mit einem aktiven chemischen Netzwerk. Dennoch sind bereits ≈300 verschiedene Moleküle im interstellaren Raum indentifiziert worden. Der Schlüssel zur interstellaren Chemie in der Gasphase sind Prozesse, die von geladenen Molekülionen initiiert werden.

Die ASTROLAB Gruppe untersucht Schlüsselprozesse der interstellaren Chemie, wie die Bildung der ersten Moleküle im Universum, und die Entstehung von Wasser im Weltraum, in modernen Labor-Experimenten in und um den neuen Kryogenen Speicherring (Cryogenic Storage Ring, CSR).

Nachrichten

CSR liefert neue Erkenntnisse zu interstellarer Chemie

Unter Nutzung der einzigartigen weltraumähnlichen Bedingungen im kryogenen Speicherring (CSR) haben Forscher des MPIK erstmals die dissoziative…

mehr

Chemie am Anfang – wie Molekülreaktionen die Entstehung der ersten Sterne beeinflussten

Forschende haben neue Erkenntnisse zu den Reaktionswegen des ersten Moleküls im Weltall herausgefunden.

mehr

Kalter Astrochemie im Labor nachgespürt

Bahnbrechende Messungen von kalten Ionen-Neutral-Kollisionen am Kryogenen Speicherring zeigen einen unerwarteten Isotopie-Effekt. [Phys. Rev. Lett. /…

mehr