springe zum Hauptinhalt  ∨   Seitenlogos mit Links zu Institutionen:
Max-Planck-Gesellschaft Max-Planck-Institut für Kernphysik Universität Heidelberg
Abteilung für gespeicherte und gekühlte Ionen
 
Max-Planck-GesellschaftMax-Planck-Institut für KernphysikUniversität Heidelberg Abteilung für gespeicherte und gekühlte Ionen
Übergeordnete Navigation: MPIK Homepage  |  Home  |  English  |  Sitemap  |  Suche  |  Kontakt
Bereichs-Navigation:

Kontakt  Kontakt


Tel.: +49 6221 516-851
Fax: +49 6221 516-852
Postadresse
Max-Planck-Institut für Kernphysik
Postfach 10 39 80
69029 Heidelberg
Besucheradresse
Max-Planck-Institut für Kernphysik
Saupfercheckweg 1
Gebäude: Gentnerlabor, Raum 134
69117 Heidelberg

 

Aktuelle Pressemitteilungen

27.05.16: Neu bewilligter SFB 1225 ISOQUANT erhält DFG-Förderung

Unsere Arbeitsgruppe ist am neu bewilligten Sonderforschungsbereich SFB 1225 "Isolierte Quantensysteme und Universalität unter extremen Bedingungen" beteiligt. Er wird über die nächsten vier Jahre von der DFG mit rund 10 Millionen Euro gefördert werden. Im Rahmen des SFB 1225 ISOQUANT sollen isolierte Quantensysteme unter extremen Bedingungen in Experiment und Theorie erforscht werden.

Ab Juli 2016 nimmt ein Zusammenschluss von Arbeitsgruppen des Instituts für Theoretische Physik, des Kirchhoff-Instituts für Physik und des Physikalischen Instituts der Universität Heidelberg unter der Federführung von Prof. Jürgen Berges zusammen mit Wissenschaftlern am Max-Planck-Institut für Kernphysik und der Technischen Universität Wien seine Forschungsarbeit auf.
Die MPIK-Arbeitsgruppe von Klaus Blaum befasst sich mit dem Thema "Precision physics in strong-field QED and limits on the time variation of fundamental constants".

Weitere Informationen:

18.05.16: Einweihung des Ultrakalten Speicherrings CSR
Blick auf den CSR kurz vor seiner Inbetriebnahme bei kryogenen Temperaturen im April 2015

Am Donnerstag, 19. Mai 2016, um 10.45 Uhr, wird am MPIK in Heidelberg der Ultrakalte Speicherring CSR offiziell eingeweiht.
Dieser neuartige, kryogene, elektrostatische Speicherring eignet sich hervorragend für Experimente unter Weltraumbedingungen (etwa -263 °C bzw. 10 K). Im CSR können in extrem hohem Vakuum (unter 10-13 mbar) Ionenstrahlen, schwere Moleküle und sogar große Atom- und Molekülcluster zur Untersuchung molekularer Reaktionsprozesse gespeichert werden.

Bereits 2009 ging ein speziell entwickelter Prototyp erfolgreich in den Testbetrieb. Im März 2014 wurde erstmals ein injizierter Ar+-Strahl für viele hundert Umläufe auf einer stabilen Bahn im noch nicht gekühlten Ring gespeichert. Im Mai 2015 gelang mittels des CSR erstmals die Speicherung von Hydroxidionen (OH) und deren Abkühlung auf Temperaturen wie im interstellaren Raum (ca. -263 °C). Kürzlich war das erste Experiment mit einem organischen interstellaren Molekülion im CSR erfolgreich. In diesem Experiment untersuchten die Forscher das Zerbrechen des Molekülions CH+ durch ultraviolettes Laserlicht (die sog. Photodissoziation). Die erhaltenen Ergebnisse demonstrierten eindrucksvoll das Potential des CSR für Experimente mit organischen Molekülionen unter interstellaren Bedingungen.

Weitere Informationen:


29.04.16: Klaus Blaum erhält den Göteborger Lise-Meitner-Preis 2016
Prof. Klaus Blaum, Preisträger des "Göteborger Lise-Meitner-Preis 2016"

Unserem Abteilungsleiter Prof. Klaus Blaum wurde "für die Entwicklung neuartiger Techniken für hochpräzise Messungen an gespeicherten radioaktiven Ionen" der Göteborger Lise-Meitner-Preis 2016 zuerkannt.

Der Göteborger Lise-Meitner-Preis external Link wird jährlich durch das "Gothenburg Physics Centre" an einen Wissenschaftler für dessen bahnbrechende Arbeiten auf dem Gebiet der Physik verliehen. Das "Gothenburg Physics Centre" ist eine Kollaboration der Fakultäten für Physik, Geo- und Weltraumwissenschaften, Mikrotechnologie und Nanowissenschaften an der Technischen Universität Chalmers external Link sowie der Fakultät für Physik an der Universität Göteborg external Link in Schweden.

Die Auszeichnung wurde im Jahr 2006 durch die Fakultät für Physik an der Universität Göteborg eingeführt und beinhaltet die Ehrung, EUR 3000 sowie ein Kunstwerk mit einer gravierten Tafel. Anlässlich der Preisverleihung hält der Laureat eine Vorlesung.

Die Verleihung des Preises wird am Donnerstag, den 29. September 2016, stattfinden, gefolgt von einem Symposium zu Ehren des Preisträgers. Die Feierlichkeiten enden mit einem Besuch der historischen Stätte, an der Lise Meitner und Otto Frisch im Dezember 1938 die Kernspaltung entdeckten. Diese Stätte, die Gemeinde von Kungälv, liegt nur etwa 20 Kilometer außerhalb von Göteborg.
Die Veranstaltung wird von der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften external Link durch das Nobelinstitut für Physik sowie der Gemeinde von Kungälv unterstützt.

Wir gratulieren Klaus Blaum sehr herzlich zu dieser hohen wissenschaftlichen Auszeichnung.

Weitere Informationen finden Sie in folgenden Pressemeldungen: