Teresa Marrodán kommentiert neue Entwicklungen bei der Suche nach Dunkler Materie

Ein faszinierendes Ereignis, über das kürzlich im Zusammenhang mit der Suche nach dunkler Materie berichtet wurde, hat in der Xenon-basierten Dark-Matter-Forschungsgemeinschaft eine lebhafte Diskussion ausgelöst.

In einem Interview mit „Forschung aktuell“ des Deutschlandfunks äußert sich Teresa Marrodán, Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK) und Mitglied der XENON-Kollaboration, zu dem Ergebnis und dessen Auswirkungen auf das Forschungsgebiet.

„Ich würde sie mit Vorsicht nehmen, da wir nach etwas suchen, das so selten passiert.“

Gleichzeitig betont Marrodán die Bedeutung des Ergebnisses für xenonbasierte Dunkle-Materie-Experimente:

„Es ist sehr spannend für die gesamte Gemeinschaft der xenonbasierten Dunkle-Materie-Experimente.“

Das Ergebnis gibt auch Anlass für die XENON-Kollaboration, ihre eigenen Analysen zu erweitern und diesen Energiebereich genauer zu untersuchen:

„Motiviert durch diese Ergebnisse werden wir in unserer Kollaboration die Analyse des XENON-Experiments auf diesen Bereich ausweiten.“

Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden in den kommenden Monaten erwartet und mit großer Spannung von der Community erwartet.

Das im Interview diskutierte Ergebnis wurde von der LUX-ZEPLIN-(LZ)-Kollaboration im Preprint Search for dark matter particle interactions in an extended nuclear recoil energy window with the LUX-ZEPLIN (LZ) experiment veröffentlicht.

Das vollständige Interview „Treffer mit Fragezeichen: Neue Spur bei der Suche nach Dunkler Materie“ ist bei Deutschlandfunk Forschung aktuell verfügbar.


Kontakt

Prof. Dr. Teresa Marrodán Undagoitia
MPI für Kernphysik
Tel.: +49 6221 516-803


Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dr. Elizabeth Mondragón Cortés
Tel.: +49 6221 516-814


Dr. Teresa Marrodán Undagoitia.