Otto-Hahn-Medaille für Jonathan Morgner

Dr. Jonathan Morgner erhält eine Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft „für seine Arbeiten zur hochpräzisen experimentellen Überprüfung von Vorhersagen der Quantenelektrodynamik“. Die MPG würdigt damit seine herausragenden wissenschaftlichen Beiträge im Zuge seiner Dissertation Stringent Test of Bound-State Quantum Electrodynamics with Highly Charged Tin, die er von 2020 bis 2024 am MPI für Kernphysik (MPIK) in der Abteilung von Klaus Blaum anfertigte.

Jonathan Morgner studierte Physik an der Leibniz-Universität Hannover. Während seines Masterstudiums absolvierte er 2017 und 2018 im Rahmen der BASE-Kollaboration jeweils ein mehrmonatiges Praktikum am CERN. Im Jahr 2020 wechselte er als Doktorand in die Abteilung von Klaus Blaum am MPIK und ist seit 2026 CERN Research Fellow, wo er zusammen mit der BASE Kollaboration an der Untersuchung von Antiprotonen arbeitet.

Seit 1978 zeichnet die Max-Planck-Gesellschaft jedes Jahr junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende wissenschaftliche Leistungen, die sie in der Regel im Zusammenhang mit ihrer Doktorarbeit erbracht haben, mit der Otto-Hahn-Medaille aus. Die Auszeichnung wird jeweils während der Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft im folgenden Jahr verliehen.


BASE Collaboration (CERN)

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Dr. Jonathan Morgner erhält die Otto-Hahn-Medaille der MPG von Vizepräsidentin Prof. Dr. Claudia Felser (CPT-Sektion). © David Ausserhofer / Max-Planck-Gesellschaft