Chancengleichheit am MPIK

Das MPIK betreibt experimentelle und theoretische Grundlagenforschung auf den Gebieten der Astroteilchenphysik (Synergien von Teilchenphysik und Astrophysik) und der Quantendynamik (Vielteilchendynamik von Atomen und Molekülen).

Freiheit der Forschung wird in unserem Institut wie auch in der gesamten Max-Planck-Gesellschaft groß geschrieben. Deshalb sind am MPI für Kernphysik Kolleginnen und Kollegen mit verschiedensten Erfahrungshintergründen willkommen. Außerdem setzen wir auf flache Hierarchien und ein internationales Arbeitsumfeld und beschäftigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt.

Die Arbeit und die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmte Karriereentwickung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf verschiedensten Karrierestufen von der Ausbildung bis zur Professur liegen uns dabei am Herzen. Als Institut im Bereich Physik wollen wir besonders auch Wissenschaftlerinnen für die Arbeit an unserem Institut gewinnen und deren Sichtbarkeit stärken.

 

 

Förderung von Wissenschaftlerinnen

Als Institut der Max-Planck-Gesellschaft, das der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion der MPG angehört, gehören wir einer starken Gemeinschaft an, die sich für Chancengleichheit einsetzt. Detaillierte Informationen über das Gleichstellungskonzept der MPG finden Sie auf den Seiten der  zentralen Gleichstellungsbeauftragten, Frau Dr. Ulla Weber.

Da Frauen in MINT-Berufen nach wie vor unterrepräsentiert sind, möchten wir insbesondere auf die Angebote für Wissenschaftlerinnen hinweisen.

  • Mit dem  MinervaFemmeNet hat die MPG ein Mentoring-Programm speziell für Wissenschaftlerinnen geschaffen. Engagierte Wissenschaftlerinnen der Heidelberger Max-Planck-Institute treffen sich auch regelmäßig bei einem lokalen Minerva-Stammtisch.
  • Die  Christiane Nüsslein-Volhard-Stiftung unterstützt begabte, junge Doktorandinnen aus dem naturwissenschaftlich-medizinischem Bereich mit Kindern.
  • Wissenschaftlerinnen nach der Postdoc-Phase können für das  Elisabeth-Schiemann-Kolleg, eingebettet in die Chemisch-Physikalisch-Technische Sektion, nominiert werden. Dieses Netzwerk bereitet gezielt auf den Sprung zur Professur vor.
  • Die MPG bietet außerdem das Seminarprogramm  "SignUP! Careerbuilding" für ausgewählte Wissenschaftlerinnen in der Postdoc-Phase an.
  • Herausragenden Wissenschaftlerinnen der Chemisch-Physikalisch-Technischen Sektion bietet zusätzlich das Pilotprojekt Minerva Fast Track nach der Doktorarbeit die Chance einer langfristigen Karriereplanung. Unmittelbar im Anschluss an die Dissertation oder nach dem ersten Postdoc erfolgt eine Förderung für maximal drei Jahre mit dem Ziel, sich im Anschluss für eine  themenoffene Max-Planck-Forschungsgruppe zu bewerben.

 

 

Chancengleichheit von Anfang an

Wir fördern die Chancengleichheit von Frauen und Männern in den verschiedenen Bereichen unseres Instituts, in der technischen Infrastruktur, Verwaltung und insbesondere in der Wissenschaft, sowie auf verschiedenen Karriereebenen.

Mit unserer insbesondere an Schülerinnen und Schüler gerichteten Veranstaltungsreihe "Physik am Samstagmorgen" und unserer Teilnahme am  Girls´Day wollen wir schon junge Frauen für die Physik begeistern. Außerdem haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, ein BOGY-Praktikum an unserem Institut zu absolvieren.

Unsere Ausbildungswerkstätten für Feinwerkmechanik und  Elektronik bieten eine technische Ausbildung auf höchstem Niveau. Wir freuen uns, dass sich auch regelmäßig junge Frauen für uns als Ausbildungsbetrieb entscheiden.

Dank des Engagements unserer Gleichstellungsbeauftragten, die über ein eigenes Gleichstellungsbudget verfügen, freuen wir uns, dass an unserem Institut regelmäßig Veranstaltungen zu gleichstellungsrelevanten Themen angeboten werden. Dabei richtet sich eine Veranstaltung pro Jahr speziell an unsere Wissenschaftlerinnen.

 

 

Vereinbarkeit von Familie und Beruf am MPIK

Ein wichtiges Element unseres Konzepts zur Chancengleichheit ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Dank unserer großzügigen Gleitzeitregelung und der generellen Möglichkeit zur Teilzeitarbeit oder zeitweisenTelearbeit können wir unseren Eltern, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit pflegebedürftigen Familienmitgliedern,  eine hohe Flexibilität bieten. Außerdem stehen wir in Kontakt zu anderen Wissenschaftsorganisationen im Raum Heidelberg um unsere Forscherinnen und Forscher im Bereich Dual Career zu unterstützen.

Auf unserem Institutsgelände befindet sich die von der Stadt Heidelberg geförderte  Kindertagesstätte "Quantenzwerge". Hier können unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (je nach Verfügbarkeit) unterstützt durch die MPG einen Betreuungsplatz für Kleinkinder ab einem Alter von 6 Monaten bzw. für Kindergartenkinder erhalten. Neben der unmittelbaren Nähe zum Arbeitsplatz bieten die Quantenzwerge lange Öffnungszeiten (07:00 - 17:00) und den Vorteil, dass die Betreuung auch während der (Schul-) Ferien ganzjährig gesichert ist.

Zusätzlich können unsere Kolleginnen und Kollegen ein Eltern-Kind-Zimmer am Institut nutzen oder falls möglich im Notfall ihre Kinder in den Büroräumen betreuen. Außerdem kooperieren wir als Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft mit dem Familienserviceunternehmen  pme.

 

 

 

Max-Planck-Gesellschaft

Aktuelles

Wahl der Gleichstellungsbeauftragten

Am 16. November 2016 wurden Frau Dr. Julia Haser zur Gleichstellungsbeauftragten und Frau Shikha Bhadoria zur Stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten gewählt. Vielen Dank für das Engagement!

 

 

Kontakt

Dr. Julia Haser, Gleichstellungsbeauftragte

Shikha Bhadoria,        Stellv. Gleichstellungsbeauftragte

 gleichstellung(at)mpi-hd.mpg.de



PD Dr. Alban Kellerbauer, Beauftragter für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 Familie@mpi-hd.mpg.de