Physik am Samstagmorgen (externe Veranstaltung am Haus der Astronomie) 07.03.2015


Die Geschichte des Lichts im Universum

Samstag, 7. März 2015 um 09:40 Uhr
Haus der Astronomie (Königstuhl 17)

Beinahe alles sichtbare Licht im Universum entsteht in den äußeren Lagen von Sternen. Die Geschichte des für uns sichtbar erleuchteten Universums ist damit eine Geschichte der Sterne im Universum, und wann diese geboren wurden.

Wir werden sehen, wie die Geburt der Sterne untrennbar verbunden ist mit der Bildung von großräumiger Struktur und der Galaxien. Die Erforschung der Geschichte der Geburt der Sterne im  Universum spielt damit eine Schlüsselrolle, um viele andere Details der Geschichte des Universums zu verstehen: die Bildung der Struktur in der dunklen Materie, detaillierte Physik von Sternentstehung und Gas in Galaxien, und die Bildung schwerer chemischer Elemente, die letztendlich zur Bildung erdähnlicher Planeten und des Lebens auf der Erde unabdingbar waren.

Die Sternentstehungsgeschichte können wir seit Kurzem mit Großteleskopen auf der Erde und Weltraumteleskopen über mehr als 12 Milliarden Jahre zurückverfolgen, und bald bis wenige 100 Millionen Jahre nach dem Urknall. Diese Arbeiten, von der wir Beispiele sehen werden, gehen Hand in Hand mit aufwändigen Computersimulationen, um physikalische Vorgänge um Sterne und Galaxien immer besser zu verstehen.

Programm:

Kurze Begrüßung

Vortrag (Dr. Kai Noeske) mit anschließenden Fragen

Imbiss

Führungen
a) Planetarium: „Eine Reise durch das Universum, vom Sonnensystem bis zum Urknall“
b) Infrarotkamera
c) 70cm King Teleskop

Ende: ca. 12:30 Uhr

Da die Teilnehmerzahl auf 100 Personen beschränkt ist, bitten wir um namentliche und verbindliche Anmeldung bis Donnerstag, 5. März 2015 bei  Frau Ruth Crespo (06221-516-201)!

 Anfahrtsbeschreibung zum Haus der Astronomie Bus 39/ Haltestelle Sternwarte, dann etwas zurück gehen und erst nächste Auffahrt nehmen. Parkplätze stehen Ihnen auf dem Campus des MPI für Astronomie zur Verfügung!

Physik am Samstagmorgen 07.02.2015


LASER-Licht kühlt, bewegt und zerlegt Atome

Samstag, 7. Februar 2015 um 09:30 Uhr
im Otto-Hahn-Hörsaal des Instituts (Bibliotheksgebäude)

Programm:

Kurze Begrüßung

Vorträge:

Tiefgekühlt und eingefangen: Atome in Fallen aus Licht (Alexander Dorn, MPIK)
Kühlt man atomare Gase bis nahe dem absoluten Nullpunkt so kann man neue Aggregatzustände, sog. Quantengase mit faszinierenden Eigenschaften erzeugen. Grundlagen sind dabei die Wechselwirkung und die Manipulation der Atome mit Licht. Hier werden diese Techniken vorgestellt und Einblicke in die Werkzeuge eines Laserlabors gegeben.

Experimente mit ultra-kurzen Laserpulsen: Ein Blick in den Mikrokosmos (Robert Moshammer, MPIK)
Wie erzeugt man sehr kurze Lichtpulse? Was passiert mit Materie (Atome und Moleküle) in diesen unfassbar kurzen und extrem intensiven Lichtfeldern, und wie können wir damit die Bewegung einzelner Elektronen und Atomkerne sichtbar machen? Neueste Erkenntnisse geben hier Antworten.

Imbiss mit Gelegenheit zur Diskussion

Laborführung: High-Power-Kurzpulslaser in Aktion. Vakuum-Apparaturen zum Fangen von Atomen und Ionen.

Ende: ca. 12:30 Uhr

Physik am Samstagmorgen 29.11.2014


Higgs, B-Physik und Co. - Die ersten 4 Jahre Physik am LHC

Samstag, 29. November 2014 um 09:30
im Otto-Hahn-Hörsaal des Instituts (Bibliotheksgebäude)

Der Large Hadron Collider (LHC) des CERN ist der gegenwärtig leistungsfähigste Teilchenbeschleuniger der Welt und ermöglicht Tests des Standardmodells der Teilchenphysik mit bislang unerreichter Genauigkeit. Die während der ersten Jahre genommenen Daten haben nicht nur zum Nachweis des Higgs-Teilchens geführt, sondern zahlreiche weitere Präzisionsmessungen ermöglicht. Nach einer kurzen Einführung in die Elementarteilchenphysik werden einige der bislang wichtigsten Resultate vorgestellt.

Programm:

Kurze Begrüßung

Vortrag (Prof. Dr. Michael Schmelling)

Imbiss mit Gelegenheit zur Diskussion

Vorführung: Teilchenphysik im Alltag - Nachweis kosmischer Strahlung

Ende: ca. 11:30 bis 12:00

Vortragsfolien (pdf)

Physik am Samstagmorgen 11.10.2014


Ein Billardspiel nahe am absoluten Nullpunkt – Präzisionsexperimente mit laser-gekühlten Atomen

Samstag, 11. Oktober 2014 um 09:30
im Otto-Hahn-Hörsaal des Instituts (Bibliotheksbegäude)

Unser heutiges naturwissenschaftliches Weltbild beruht auf systematischen und vor allem sehr genauen Beobachtungen von physikalischen Systemen. In der Geschichte der Physik gibt es zahlreiche Fälle, in denen durch immer präzisere Beobachtungen bisherige Annahmen widerlegt und neue Theorien entwickelt wurden. Atomare Systeme können heute mit einer noch vor wenigen Jahren unvorstellbaren Genauigkeit untersucht werden. Mit Licht werden Atome auf extrem niedrige Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt abgekühlt und in zahlreichen Präzisionsexperimenten verwendet, um z.B. die genauesten Atomuhren zu bauen oder eventuelle zeitliche Veränderungen von Natur-„Konstanten“ aufzudecken. Am Max-Planck-Institut für Kernphysik benutzen wir Laserkühlung, um eine fundamentale und sehr einfach scheinende Frage zu beantworten: Wie entwickeln sich Systeme von mehreren Teilchen, die miteinander wechselwirken? Obwohl wir die Bausteine der Atome und die Kräfte, die zwischen ihnen wirken, sehr genau kennen, ist es uns prinzipiell nicht möglich, solche Systeme mathematisch exakt zu beschreiben. Dieses „Mehr-Teilchen-Problem“ stellt bis heute eine enorme Herausforderung für die theoretische Physik dar. In Experimenten mit lasergekühlten Atomen können solche Mehr-Teilchen-Systeme mit höchster Auflösung beobachtet und mit theoretischen Modellen verglichen werden. Im Vortrag wird ein solches Experiment vorgestellt und live aus dem Labor übertragen.

Programm:

Kurze Begrüßung

Vortrag mit Liveschaltung ins Labor (Priv.-Doz. Dr. Daniel Fischer)

Imbiss mit Gelegenheit zur Diskussion

Laborführung

Max-Planck-Gesellschaft

22.06.18

Schnelle Wasserbildung in diffusen interstellaren Wolken

Zwei wichtige Schritte in der Bildung von gasförmigem...


21.06.18

Doppelte Auszeichnung für Lisa Schmöger

Otto-Hahn-Medaille und Otto Hahn Award


20.06.18

Wie Cluster die Temperatur ihrer Umgebung annehmen

Mit einer neuen Methode gelang es Physikern vom MPI für...