» Aktuelles » Meldung 

19.01.2016:
Einstein-Medaille für Alexei Smirnov

Das Wissenschaftliche Kuratorium des Einstein-Hauses in Bern als Auswahlkomitee der Einstein-Gesellschaft hat Prof. Alexei Yu. Smirnov die Einstein-Medaille 2016 zuerkannt „für seine grundlegenden Arbeiten zum Phänomen der Neutrino-Oszillationen“. Seit 1979 wird die Medaille jährlich an Persönlichkeiten für hervorragende wissenschaftliche Forschungen, Werke oder Arbeiten im Zusammenhang mit Albert Einstein verliehen. Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Einstein-Feier am 9. Juni 2016 an der Universität Bern; der Preisträger ist eingeladen, dabei einen öffentlichen Vortrag über seine Arbeiten zu halten.

Alexei Smirnov ist seit 2014 als Max-Planck-Fellow am MPIK, wo er die Gruppe „Theoretische Neutrino- und Astroteilchenphysik“ in der Abteilung von Manfred Lindner leitet. Er studierte Physik an der Lomonosow-Universität in Moskau und promovierte mit einer theoretischen Arbeit am Institute for Nuclear Research (INR) der Akademie der Wissenschaften der UdSSR. Ab 1992 arbeitete er am International Center of Theoretical Physics in Triest. Für seine Arbeiten erhielt er zahlreiche Preise, darunter 2008 den Sakurai-Preis der American Physical Society und 2004 den Humboldt-Forschungspreis. In Fachkreisen bekannt wurde er vor allem durch den sogenannten Michejew-Smirnov-Wolfenstein-Effekt (kurz MSW-Effekt). Dabei handelt es sich um einen teilchenphysikalischen Prozess, der Neutrinooszillationen in Materie beeinflusst und der bei der Erklärung des Rätsels der solaren Neutrinos eine wichtige Rolle spielt.

____________________________________________

 Pressemeldung des Einstein-Hauses

Theorie in der Abteilung Lindner am MPIK

Kontakt:
Prof. Dr. Alexei Smirnov
Tel.: +496221 516815
E-Mail: alexei.smirnov@mpi-hd.mpg.de

Max-Planck-Gesellschaft

10.09.18

Max-Planck-Woche

Am Freitag, dem 14. September, begeht die...


23.07.18

Wasser verstärkt Strahlenschäden

Durch den Energietransfer von der Hydrathülle auf ein...


05.07.18

Intensives Licht verlangsamt hochenergetische Elektronen

Evidenz für Quanteneffekte der Strahlungsrückwirkung