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25.06.2009:
Der kalte Mond und das Meer

Wissenschaftler finden in den Vulkanfontänen von Enceladus im Saturnsystem salzhaltige Eispartikel

Modell des Ozeans auf dem Saturnmond Enceladus: Minerale aus dem Gestein werden im Wasser gelöst (unten), versprühte Tröpfchen gefrieren sofort (Mitte), werden während der Passage durch den Spalt in der Eiskruste von zusätzlich anfrierendem Wasserdampf umhüllt und dann als Staubteilchen ausgestoßen (oben).

 

Die Vulkane des Saturnmonds Enceladus stoßen stark salzhaltige Eispartikel aus – sehr wahrscheinlich gefrorene Meerwassertröpfchen. Unter der Eiskruste von Enceladus muss es also einen Ozean geben, der mit Fels in Kontakt steht. Das zeigen Messungen mit dem Staubanalysator CDA des Max-Planck-Instituts für Kernphysik in Heidelberg an Bord der Raumsonde Cassini. Experimente von Forschern des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen und von der Universität Göttingen leisteten einen wichtigen Beitrag zur Interpretation der Daten (Nature, 25. Juni 2009).

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Weitere Informationen:

 Presseinformation der Max-Planck-Gesellschaft

Staubgruppe am MPIK

 Cassini-Homepage der ESA

 Cassini-Homepage der NASA/JPL

Originalveröffentlichung:
F. Postberg, S. Kempf, J. Schmidt, N. Brillantov, A. Beinsen, B. Abel, U. Buck, R. Srama
Sodium Salts in E Ring Ice Grains from an Ocean below Enceladus’ Surface
Nature 459, 1098-1101

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Kontakt:

Dr. Frank Postberg
Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg
Tel.: +49-6221-516543
E-Mail: frank.postberg AT mpi-hd.mpg.de

Dr. Sascha Kempf
Max-Planck-Institut für Kernphysik, Heidelberg
Tel.: +49-6221-516247
E-Mail: sascha.kempf AT mpi-hd.mpg.de

Max-Planck-Gesellschaft

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