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21.07.2011:
Der dunklen Seite des Universums auf der Spur

Doktoranden aus 17 Ländern bei internationaler Sommerschule am MPI für Kernphysik

Dr. Werner Rodejohann (MPIK) erläutert den Higgs-Mechanismus.

ISAPP-Sommerschule im Hörsaal des MPIK.

Gruppenbild der ISAPP 2011 am MPIK.

Vom 8. bis 15. Juli 2011 war das Max-Planck-Institut für Kernphysik (MPIK), Heidelberg, Gastgeber für gut 100 Doktoranden im Rahmen der International Summer School on Astro-Particle Physics (ISAPP) mit dem Thema „The dark side of the universe“. Gut zwei Drittel der etwa 80 externen  Teilnehmer war aus dem Ausland angereist – überwiegend aus Europa, aber auch ca. 20 aus den USA und Übersee; insgesamt waren 17 Nationen vertreten.

In 14 Kursen gaben renommierte Wissenschaftler aus aller Welt Einblicke in die aktuelle experimentelle und theoretische Forschung zu Dunkler Materie und Dunkler Energie, Kosmologie und Elementarteilchenphysik: Nur ca. 4% des gesamten Energieinhalts des Kosmos besteht nach heutiger Erkenntnis aus gewöhnlicher, sichtbarer Materie (Sterne, Planeten und kosmische Staub- und Gaswolken), 23% macht die so genannte Dunkle Materie aus, welche sich u. a. durch ihre Gravitationswirkung zeigt, während der Rest, Dunkle Energie genannt, für die beschleunigte Expansion des Kosmos verantwortlich ist.  

Organisiert wurde die Sommerschule von der Abteilung von Prof. Manfred Lindner, der auch dem wissenschaftlichen Komitee der ISAPP angehört, mit Unterstützung durch die International Max Planck Research School (IMPRS) ‚Precision Tests of Fundamental Symmetries’ am MPIK. Neben dem Kursprogramm hatten die Teilnehmer Gelegenheit, ihre Forschungsergebnisse in über 50 Posterbeiträgen vorzustellen und durch lebendige Diskussionen auch voneinander zu lernen.

Das anspruchvolle und vielseitige Program ließ dennoch genügend Zeit für informelle Diskussionen mit den Vortragenden, und auch für Abwechslung war gesorgt, etwa beim "public viewing" der Fußballweltmeisterschaft der Frauen. Die Möglichkeit ihre wissenschaftlichen Kenntnisse durch Kontakt mit internationalen Experten zu vertiefen, hinterließ hochmotivierte Studierende.  Die positive Resonanz zeigt sich auch in den Kommentaren der Teilnehmer:

"Thank you for the great summer school, we enjoyed it a lot."
"Great Food and Conference"
"Thank you very much for a very nice organize. I've got many ideas from this school!"
"I really did enjoy the school, thank you again!!"
"Thanks for the very well organized school: great time here!"

Die ISAPP ist ein Netzwerk von heute 33 europäischen Institutionen, welches seit 2002 im Rahmen einer europäischen Graduiertenschule zweimal pro Jahr Kurse für Doktoranden in Form von ein- bis zweiwöchigen Sommerschulen anbietet und deren Austausch fördert.

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Webseite zur ISAPP 2011 am MPIK

 ISAPP-Homepage

Abteilung von Prof. Manfred Lindner am MPIK

IMPRS PTFS

Max-Planck-Gesellschaft

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