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14.01.2015:
Bedeutende Auszeichnung für Werner Hofmann

Marian-Smoluchowski-Emil-Warburg-Preis 2015 der Deutschen und der Polnischen Physikalischen Gesellschaften

Prof. Dr. Werner Hofmann erhält den Marian-Smoluchowski-Emil-Warburg-Preis 2015 „für seine bahnbrechenden Arbeiten in der bodengebundenen Gammastrahlungsastronomie“. Damit werden insbesondere seine Erfolge mit dem H.E.S.S.-Teleskopsystem gewürdigt, mit dem zahlreiche Neuentdeckungen kosmischer Teilchenbeschleuniger und die ersten aufgelösten Bilder komplex geformter Höchstenergie-Gammastrahlungsquellen gelangen. Für diese Errungenschaften wurde das H.E.S.S.-Team 2006 mit dem Descartes-Forschungspreis der Europäischen Kommission geehrt, und 2010 mit dem Rossi-Preis der American Astronomical Society. Im Jahr 2009 wurde H.E.S.S. als eines der 10 weltweit erfolgreichsten Observatorien identifiziert, in einer Liga mit Observatorien, deren Bau und Betrieb vielfach teurer ist.

Werner Hofmann studierte in Karlsruhe Physik und habilitierte sich 1980 an der Universität Dortmund. Von 1982 bis 1988 forschte er an der Universität Berkeley und am Lawrence Berkeley National Laboratory, USA. Seit 1988 ist er Direktor am Max-Planck-Institut für Kernphysik in Heidelberg, wo er die Abteilung Teilchenphysik und Hochenergie-Astrophysik leitet. Bis Ende 2012 war er Sprecher der H.E.S.S.-Kollaboration, und seit 2008 ist er Sprecher des Nachfolgeprojekts CTA (Cherenkov Telescope Array), das auf seine Initiative hin entstand.

Der Marian-Smoluchowski-Emil-Warburg-Preis wird in zweijährigem Rhythmus gemeinsam von der Polnischen Physikalischen Gesellschaft und der Deutschen Physikalischen Gesellschaft (DPG) verliehen. Er erinnert an das Wirken von Marian Smoluchowski (1872 - 1917) in Polen sowie von Emil Warburg (1846 - 1931) in Deutschland und wird für herausragende Beiträge in der reinen oder angewandten Physik vergeben. Der mit 3.000 € dotierte Preis besteht aus einer silbernen Medaille und einer Urkunde. Er wurde mit Hilfe der Meyer-Viol-Stiftung eingerichtet und wird abwechselnd einem/einer polnischen oder einem/einer deutschen Physiker/in zuerkannt. Verliehen wird der Preis im Rahmen des Jahreskongresses der Polnischen Physikalischen Gesellschaft und bei der Jahrestagung der DPG.

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 Pressemeldung der DPG

Kontakt:

Prof. Dr. Werner Hofmann
MPI für Kernphysik
Tel.: 06221 516330
E-Mail:  werner.hofmann(at)mpi-hd.mpg.de

Max-Planck-Gesellschaft

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